Festplattenqualität

Januar 22nd, 2015

Der Backupanbieter Blackblaze veröffentlicht seine Statistik zum Ausfall von Festplatten, What is the Best Hard Drive?, auf seinem Blog.
Interessant ist, daß es sich für Backups anscheinend nicht lohnt auf Serverplatten zu setzen sondern es dürfen auch Consumerplatten sein. Die schlechtesten Werte haben komischer Weiße 3 TB Platten von Seagate. Man muß aber dazu sagen, daß sich bei den Daten nur um einen Vergleich der bei Blackblaze im Einsatz befindlichen Platten handelt und keine komplette Marktübersicht genauso wie man sich nicht an Herstellervorgaben hällt:

Backblaze Festplatte Ausfall Quote per 31. Dezember 2014

Name/Model Size Number
of Drives
Average Age
in years
Annual
Failure Rate
95% Confidence
Interval
HGST Deskstar 7K2000
(HDS722020ALA330)
2.0 TB 4,641 3.9 1.1% 0.8% – 1.4%
HGST Deskstar 5K3000
(HDS5C3030ALA630)
3.0 TB 4,595 2.6 0.6% 0.4% – 0.9%
HGST Deskstar 7K3000
(HDS723030ALA640)
3.0 TB 1,016 3.1 2.3% 1.4% – 3.4%
HGST Deskstar 5K4000
(HDS5C4040ALE630)
4.0 TB 2,598 1.8 0.9% 0.6% – 1.4%
HGST Megascale 4000
(HGST HMS5C4040ALE640)
4.0 TB 6,949 0.4 1.4% 1.0% – 2.0%
HGST Megascale 4000.B
(HGST HMS5C4040BLE640)
4.0 TB 3,103 0.7 0.5% 0.2% – 1.0%
Seagate Barracuda 7200.11
(ST31500341AS)
1.5 TB 306 4.7 23.5% 18.9% – 28.9%
Seagate Barracuda LP
(ST31500541AS)
1.5 TB 1,505 4.9 9.5% 8.1% – 11.1%
Seagate Barracuda 7200.14
(ST3000DM001)
3.0 TB 1,163 2.2 43.1% 40.8% – 45.4%
Seagate Barracuda XT
(ST33000651AS)
3.0 TB 279 2.9 4.8% 2.6% – 8.0%
Seagate Barracuda XT
(ST4000DX000)
4.0 TB 177 1.7 1.1% 0.1% – 4.1%
Seagate Desktop HDD.15
(ST4000DM000)
4.0 TB 12,098 0.9 2.6% 2.3% – 2.9%
Seagate 6 TB SATA 3.5
(ST6000DX000)
6.0 TB 45 0.4 0.0% 0.0% – 21.1%
Toshiba DT01ACA Series
(TOSHIBA DT01ACA300)
3.0 TB 47 1.7 3.7% 0.4% – 13.3%
Western Digital Red 3 TB
(WDC WD30EFRX)
3.0 TB 859 0.9 6.9% 5.0% – 9.3%
Western Digital 4 TB
(WDC WD40EFRX)
4.0 TB 45 0.8 0.0% 0.0% – 10.0%
Western Digital Red 6 TB
(WDC WD60EFRX)
6.0 TB 270 0.1 3.1% 0.1% – 17.1%

Bequeme berührungslose Lösung für die biometrische Sicherung

April 21st, 2011

Tokio (pte/20.04.2011/06:15) - Fujitsu hat in Japan den laut Konzern weltweit kleinsten und dünnsten berührungslosen Handvenen-Scanner für eine biometrische Sicherung vorgestellt. Der neue Sensor ist kaum größer als eine Münze, sodass er einfach in Elektronikgeräte wie PCs verbaut werden kann. Das soll helfen, neue Anwendungsbereiche für die Handvenen-Authentifizierung zu erschließen. Zudem setzt Fujitsu auf Nutzungskomfort. Eine schnelle Bilderfassung sorgt dafür, dass User beim Kompakt-Scanner die Hand nicht länger ruhig über den Sensor halten brauchen.

 

Schlank und praktisch

Der neue Fujitsu-Sensor nutzt ein eigens entwickeltes Beleuchtungssystem, das bei Scans für eine gleichmäßig ausgeleuchtete Handfläche sorgt und gleichzeitig besonders schlank ausfällt. Dadurch ist das gesamte Modul nur 29 mal 29 mal 11,2 Millimeter groß und damit laut Konzern halb so dick wie bisherige Lösungen. Das soll helfen, die Technologie in einem noch breiteren Spektrum an Geräten einzusetzen, wenngleich Fujitsu außer Computern keine konkreten Anwendungsgebiete nennt.

Jedenfalls verspricht der Sensor eine einfache Handhabung. Denn die Kamera macht beim Scan bis zu 20 Bilder pro Sekunde und wählt danach automatisch die beste Aufnahme zum Abgleich mit der Nutzerdatenbank. Somit braucht ein User zur Authentifizierung die Hand nur noch zum Sensor führen, statt sie wie bei früheren berührungslosen Systemen für einen Scan bewegungslos darüber halten oder bei anderen Lösungen sogar auflegen zu müssen.

Sichere Tradition

Fujitsu setzt seit 2003 auf berührungslose Handvenen-Sensoren als Lösung für die biometrische Authentifizierung, da dieser Zugang eine hohe Zuverlässigkeit verspricht. Denn ein Aushebeln durch Fälschungen wie beispielsweise bei Fingerabdrücken ist praktisch nicht möglich. Zudem bilden Handvenen komplexere Muster als Fingervenen, was eine höhere Genauigkeit ermöglicht. Laut Fujitsu wird ein User nur in einem von 10.000 Fällen fälschlich abgelehnt. Das Risiko, dass ein Fremder irrtümlich als zugangsberechtigt erkannt wird, liegt demnach noch um mehr als einen Faktor hundert niedriger.

Dazu, wann der neue Scanner auf den Markt kommen soll, macht der Konzern bislang aber noch keine Angaben. Doch ist es wohl nur eine Frage der Zeit. Immerhin vermarktet der Konzern schon seit 2006 unter dem Namen "PalmSecure" frühere Handvenen-Scanner, unter anderem in Form der "PalmSecure Maus" für die Nutzerauthentifizierung am Computer.  (pta)

Toshiba kündigt nexte Generation von Dicherheitsfestplatten an

April 19th, 2011

Der Festplattenhersteller Toshiba kündigt eine neue Generation von Datensicherheitsfestplatten an. Diese Festplatten verschlüsseln selbstständig die Daten und können so eingestellt werden, dass beim Anschluss an nicht bekanne Rechner der interne Schlüssel der Festplatte zerstört wird und ein Entschlüsseln somit unmöglich wird. Das ganze basiert auf der Opal-Spezifikation der Trusted Computing Group (TCG).

Safari bekommt Tracking-Schutz

April 17th, 2011

New York/Washington/Oslo (pte/14.04.2011/11:30) - Wie schon Microsoft und Mozilla schickt sich nun auch Apple an, Nutzern in seinem Browser einen Schutz vor Tracking-Cookies zu bieten. Ein entsprechendes Feature hat den Weg in den Safari gefunden, der Teil der aktuellen Vorabversion von OS X "Lion" ist, berichtet das Wall Street Journal. Dass damit fast alle wichtigen Browser-Anbieter mehr Schutz für die Privatsphäre zumindest in Aussicht gestellt haben, geschieht wohl nicht zuletzt auf politischen Druck. In den USA laufen bereits Bemühungen, "Do-Not-Track"-Features gesetzlich vorzuschreiben.

Kampf gegen Werbung

Tracking-Cookies kommen insbesondere als Tool zum Einsatz, um das Nutzerverhalten zu analysieren damit gezielte Werbung zu ermöglichen - für Kritiker ein inakzeptabler Eingriff in die Privatsphäre. Microsoft hat darauf im Internet Explorer 9 zunächst mit Blacklists reagiert. Inzwischen unterstützt der Microsoft-Browser auch die von Mozilla bevorzugen Do-Not-Track-HTTP-Header (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/110124012/). Im Sommer könnte dem Wall Street Journal zufolge ein Do-not-Track-Feature für Safari folgen. Welche Technologie zum Einsatz kommt, lässt der Bericht offen. Apple wollte das Thema auf Nachfrage von pressetext nicht kommentieren. Wie der Konzern aus Cupertino hat auch Opera offizielle noch keinen Tracking-Schutz angekündigt. "Wir sehen uns das ganz genau an, da wir großen Wert auf Privacy legen", heißt es dort gegenüber pressetext. Es bestehe aber ein Risiko, dass Features Usern ein falsches Sicherheitsgefühl geben. Beide Anbieter stehen jedenfalls unter Zugzwang. Immerhin hat selbst das große Online-Werbeunternehmen Google mit der Chrome-Erweiterung "Keep My Opt-Outs" schon einen Schritt in Richtung Tracking-Schutz gesetzt - wenngleich er nicht so deutlich ausfällt wie bei Microsoft und Mozilla.

Notwendiges Feature

Dass sich die großen Browser-Anbieter zunehmend mit dem Kampf gegen Tracking-Cookies befassen, geschieht wohl nicht nur aus uneigennützigen Motiven. Immerhin hat sich die amerikanische Federal Trade Commission (FTC) im Dezember 2010 dafür ausgesprochen, einen Tracking-Schutz gesetzlich vorzuschreiben. Demnach sollten User die Möglichkeit zu vollständigen Opt-out aus Nachverfolgungslösungen haben. Im Februar dieses Jahres hat zudem die kalifornische Demokratin Jackie Speier http://speier.house.gov im US-Repräsentatenhaus den "Do Not Track Me Online Act" eingebracht, durch den die FTC die Möglichkeit bekommen soll, einen standardisierten Mechanismus US-weit vorzuschreiben. Es zeichnet sich also ab, dass Browser auf die Dauer ein Do-Not-Track-Feature bieten müssen, um überhaupt noch den Anforderungen des US-Markts zu genügen. (pta)

Word press

April 9th, 2011
Wordpress-Version 3.1.1 wurde freigegeben mit dem Update wurden 30 Bug beseitigt. Darunter einiger Sicherheitslücken z. B. im Bereich Medien-Upload. Den Download findet man unter Wordpress Version 3.1.1.