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IP-Adresse als Beweismittel
Immer wieder spielen in Prozessen IP-Adressen als Beweis eine Rolle. Leider ist vielen Anwälten und Gerichten entgangen, dass eine IP-Adresse leider heute nicht mehr valide ist.
Die Klassische Definition: Das eine IP-Adresse einen Computer in Internet eindeutig identifiziert. Diese Definition ist nicht mehr haltbar. Es gibt die Möglichkeiten IP-Adressen zu fälschen, auch sind die Aufzeichnungen seitens ISP's wer welche IP-Adresse wann hatte weder fälschungssicher noch genau hier sind Zeitverzögerungen möglich. Zusätzlich sind mittels Trojanern und Schadsoftware Umleitungen möglich, siehe DNS-Changer. Urteile, Forderungen und Klagen basierend auf IP-Adressen sind daher mehr als fragwürdig und es muss immer der Beweis des nicht Vorliegens von Fälschungen seitens des klagenden bzw. Anklagenden verlangt werden! Übrigens solche Fälschungen können auch durch Eingriffe außerhalb der Hardware eines Angeklagten oder Beschuldigten erfolgen. Das Fehlen solcher Fälschungshinweise auf der Hardware ist noch kein Beweis, dass keine Fälschung stattgefunden hat!
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